An Bord
Die modernsten und neuesten Segelyachten sind für uns gerade gut genug. Entgegen der Rotwein Philosophie sind bei unseren Events bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich Yachten im Alter von maximal 2 Jahren im Einsatz. Alle Yachten sind mit 3 bis 4 geräumigen Doppelkabinen ausgestattet wobei im Zuge der Kabineneinteilung darauf geachtet wird, dass “fremder Mann” nicht mit “fremder Frau” in einer Kabine untergebracht wird.

Alle Wünsche - auch betreffend die Kabineneinteilung - können bei der Anmeldung und während der Crewtreffen deponiert werden. Der geräumige Salon mit Schlafgelegenheit bleibt frei, und kann in Ausnahmefällen als Ausweichquartier genutzt werden.

Segelschiffe sind klein, eng und man hat keine Privatsphäre? Falsch! Ihr werdet schnell sehen, dass es auf einem Boot viele Möglichkeiten gibt, sich zurück zu ziehen. Vor allem das Vorschiff und die Reling sind beliebte Plätze für Ruhe oder diverse „Reling“ Gespräche. Viele intensive Freundschaften sind entstanden und manch einer hat seinen Lebenspartner auf einem Bootsdeck gefunden.

Törnablauf
Für alle Segelevents gibt es ein individuelles Programm. Je nach Wunsch gibt es mehr Segeln, Entspannung oder Tanzworkshops wobei die gesegelten Distanzen sich zwischen 150nm und 300nm liegen. Bei unsere Frühjahr- und Herbstturns können auch schon mal 500nm sein.
Meistens sind wir tagsüber unterwegs und laufen Nachmittags einen Hafen an oder liegen in einer einsamen Badebucht vor Anker. Dann wird gekocht, relaxt, gebadet und/oder getanzt.
Bei einzelnen Törns segeln wir auch mal eine Nacht durch.

Wir weisen darauf hin, dass Segeln eigenen Bedingungen unterliegt. Wir sind abhängig von Wind und Wetter und es kann schon mal vorkommen, dass wir von der geplanten Route abweichen oder mal einen Tag im Hafen bleiben müssen.
Wer möchte, kann sich in die seemännischen Grundlagen einweisen lassen, wer kein Interesse hat, kann sich auch so nur durch die Gegend schippern lassen. Auf Wunsch gibt es am Ende des Törns eine Seemeilenbestätigung.

Arbeiten an Bord
Die Creweinteilung erfolgt meist so, dass mindestens ein Crewmitglied soviel Erfahrung mitbringt, dass es den Skipper hin und wieder entlasten kann. Prinzipiell gilt, dass beim An- und Ablegen beim Segelsetzen, bei Aufräum- und Kocharbeiten die gesamte Crew mit kleinen Anlerntätigkeiten gefordert ist. Jeder der Interesse hat kann auch mal Ruder gehen.